"Oh wie schön ist Panama"

 



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Der Letzte .. . . ;D

Hallo, um euch meine Liebsten (haha das steht öffentlich im Internet und jedermann der zufällig hier über meinen Blog stolpert gehört dazu ^^ ) wieder auf den neuesten Stand zu bringen werde ich euch mal wieder hier und jetzt mit vollster Motivation einen Blogeintrag schreiben ;-)


Zwar schon etwas länger her...


Reise nach Kuna Yala


Es wird sie geben die Reise nach San Blas, oder Beziehungsweise ins Autonomiegebiet der Kuna Yala Indianer, das sagt mir meine soeben geöffnete E-mail.

San Blas, immer wieder als ich auf Ex-Austauschschüler traf die ihren Aufenthalt auch in Panama verbracht haben kam die Antwort auf die Frage San Blas wie ist es dort? - Wie im Paradies! Na dann lass uns das doch mal erkunden ;-)



Nach einer viel zu kalten Reise, in einem dieser zweistöckigen Gefrierschränke mit Rädern unten dran (und NEIN die Dinger kann man nicht als Busse bezeichnen!) kamen wir um 6 Uhr morgens in der Hauptstadt Panamas (welche den Namen Panama trägt) an. Den Tag verbrachten wir in verschieden Shoppingzentren bis zum Treffpunkt am Abend (erneut 6 Uhr). Dann ging es ab in ein Hotel in Panama, wo wir die Nacht verbrachten um dann am nächsten Tag, am frühsten Morgen, um 4 Uhr unsere Reise antreten konnten.

Also standen wir um 4 Uhr auf, was gleich Beschwerden unseren Mitreisen mit sich brachte, denn diese saßen alle schon fix und fertig um vier Uhr im Bus. Wie soll man sich da denn auch auskennen (?) normalerweise ist es nämlich immer Panama-Zeit was durch aus auch eine Stunde (es soll auch schon länger vorgekommen sein) zu spät heißen kann und plötzlich verwenden sie „normale“ pünktliche Zeit... .

Der Bus brachte zu einem nahe gelegen Parkplatz wo uns ein Transportservice in stabilen Allroad-Automonster stürzten um uns in die berüchtigte Inselwelt zu bringen. Bei der Inneneinrichtung der Autos wurde sicher nicht gespart und beim Bestell-Auswahlzettel sicherlich die teuerste angekreuzt. Unser indigener (natürlich Kuna) Fahrer hatte zuerst lautstark Jesus-Christ-Superstar (aber nicht das Musical!) Musik laufen aber auf einen Blick hin, welcher in unsere Gesichter gerichtet war wechselte er auf echten panamaischen Reggeton. Auf meine Frage hin ob den Kuna Yala Indianer katholisch sind lächelt er leicht und meinte dass die Leute hier allmöglichen Kirchen angehören, katholisch, evangelisch, Zeugen Jehovas, Adventisten ... völlig egal was, jede Religionsgemeinschaft hat es bis jetzt ins Autonomie geschafft. „Ja aber das war doch nicht immer so?“ Er antwortete mir dass es früher nicht so war, da gab es Holzfiguren die einem auf den Weg zu Gott führten, aber so genau wisse er das auch nicht.. . Denn die Spanier hatten ihnen den christlichen glauben mitgebracht, aber das sei sowieso egal, denn es läuft aufs selbe hinaus es sind nur verschiedene Wege die zu einem Gott führen.

Ina (eine andere Austauschschülerin) löcherte ihn dann noch weiter mit Fragen über ihre Musik: „Was hören Kuna Yala für Musik“ der Fahrer erzählte uns dass ihm persönlich Reggeton und Rock Musik gefalle aber das natürlich von Indianer zu Indianer (wie auch von Mensch zu Mensch) verschieden ist,den nicht nur die Kirchen haben es in ihr Gebiet geschafft sondern auch die Musik. „Aber haben sie nicht eine CD mit Musik aus Kuna Yala?“ Irritiert meint er dass es die doch nicht auf CD gäbe, sie existiert nämlich nur in gesungener Form. „Dann singen Sie, bitte!“ Dass könne er nicht, und außerdem dürfe er es auch nicht denn um das Recht dazu zu haben, müsste man im Kuna Yala Gebiet lange studiert haben.

Da ich vorne am Beifahrersitz saß hatte ich die perfekte Gelegenheit mich mit dem Fahrer zu unterhalten.... Er lernte mir ein paar Wörter seiner Sprache (Gwagwa heiß Papagei ;-) und beantwortete mir fragen. Der Grund, dass auf einer Seite der Straße tiefster Regenwald ist und auf der anderen Seite eher vereinzelt mächtige Bäume und Kühe anzutreffen sind ist einfach, wir befanden uns auf der Grenzstraße der echte Teil mit den Kühen gehörte zu Panama und der tiefe Regenwald zum Kuna Yala Gebiet. Einem nicht Kuna Yala angehörigem sei es verboten Grund im Gebiet zu erwerben. Der kurze Halt war deswegen gut um für die Einreise zu bezahlen (8 US-Dollar oder 8 Balboa wie man's nimmt, unser Fahrer hatte ein Dauerticket). Er selbst wohnt nicht im Autonomiegebiet, sondern in der Hauptstadt und ist glücklich mit einer Panamaerin verheiratet sowie stolzer Vater eines 3-Jährigen Sohn. Die Straße auf der wir uns befanden war nicht immer so schön, sie sei erst vor kurzer Zeit gerichtet worden, denn Früher musste man Teilweise in der Regenzeit mit Raupen auf und ab fahren. 25$ kostet die Reise pro Person. Hier im Regenwald (den mittlerweile hatten wir Panama ja schon verlassen) soll es immer Regnen, aber wir sollen beruhigt sein auf den Inseln sei immer schönes Wetter. Nein es besteht keine Chance das wir aus dem Fenster Tiger sehen können die flüchten nämlich vor Autolärm, aber Affen sieht man hie und da (später sahen wir dann auch Affen).. ….

Unsere Gespräche wurden von einem lautem Schrei unterbrochen, meinerseits. Den vor mir auf der Windschutzscheibe befand sich eine sicher 4cm (oder auch kleinere ;-) große Spinne. Der Fahrer hielt liebenswürdigerweise an und ich sprang aus dem Auto (Dios Mio meine Spinnen Phobie) der Fahrer wollte die Spinne beseitigen aber da befand die sich schon in ihrer Schutzzone, irgendwo in einem Spalt. Gott sei Dank kam sie nicht noch einmal zum Vorschein.

Nach gut 2 Stunden fahrt und einer kurzen Frühstückspause, in einer kleinen von Indianern geführten Gaststätte, allerdings mit panamaischen Spezialitäten kamen wir gegen 8-9 an der Bootsstation an.

Dort verpackten wir unser Zeug in Plastik Säcken den die Fahrt würde nass werden. Unser Motorboot verließ als letztes den Bootsanlegeplatz trotzdem kamen wir als erste und einzige Passagiere trocken auf unserer Insel, nach knappen 45 Minuten Fahrzeit an. Und die Insel war klein, vergleichsweise glaub ich nicht mal so groß wie eine Sporthalle, aber vertraut mir und mit meinem bei weit aus nicht gutem räumlichen Vorstellungsvermögen nicht ganz ;-) (es könnte auch nur ein halber sein, aber sicher kein ganzer! Verdammt!)

Auf ging es zum Zimmerbezug! Die Schlafgelegenheiten befanden sich in Holzhäuschen welche auf Pfosten über dem Meer gebaut wurden so hatte man direkten Blick immer aufs Meer und die wunderschönen Seesterne, Fische, Bierdosen, komische Meerespflanzen & Krebsen die sich darin befanden.

Schwimmen in dem Wasser war allerdings nicht sehr vom Vorteil, da dass Abwassersystem direkt an das Meer gebunden ist, das heißt man kackt ins wunderschöne Meer und wer will schon in Scheiße herum baden ;D

Auch fließendes Wasser gibt es keines zum duschen nimmt man einfach Meerwasser.

Nein Schmäh *gg das Regenwasser wird geschickt in einem Dachrinnensystem abgeleitet (ha woher das Regenwasser, wenn es doch laut aller Panamaer in San Blas nie regnen würde? ) und in Kanister und Container gespeichert, geht es aus (was gleich am ersten Tag der Fall war) muss man sich irgend wo anders Wasser kaufen.

Nach ein bisschen chillen gab es Mittagessen: frittierten Fisch mit Reis, und dann ging es mit den Booten auf, auf eine mehr oder weniger einsame karibische Insel. Auf der Fahrt passierten wir eine nicht schlechte Sammlung von Yachten, von denen auffällig viele eine Deutsche Flagge hatten, auch eine mit Österreichischer Flagge war dabei

Auf der Insel wurden dann zahlreiche Fotos geschossen von denen jedes einzelne wie aus einem Urlaubsprojekt aussieht und möge man der begabteste Fotograf sein den es auf unserem Planeten anzutreffen gibt oder nur ein Laie der einfach kein Gefühl hat fürs Fotografieren, jedes Bild wird einfach Megaschoaf! Ohne Ausnahme.

Herum plantschen im lauwarmen Karibikwasser ist auch was ganz was feines xD

Bald ging es dann wieder auf „unsere“ Insel zurück mit den Booten wo uns als Abendessen ein Hummer erwartete, leider war er ziemlich zäh...

Duschen war dann die Katastrophe... Nicht genügend Wasser, zu viele Leute & kein Licht in den Duschen.... xD

Am nächsten Morgen fuhren wir dann frisch gestärkt durch ein leckeres Frühstück mit den Booten auf eine dieses mal wirkliche einsame Insel. Es wurde wieder fest fotografiert die Ergebnisse blieben jedoch die gleichen wie am Vortag, was uns befürchten lies das uns sicher keiner abnimmt das wir hier waren, sondern es wird eher angenommen werden, dass wir uns eine Ewigkeit mit Photoshop gespielt haben um diesen Effekt zu erreichen. Aber so ist es nicht :p

Wo ist eigentlich Jack Sperrow?

Ein 13-Jähriger Indio Junge welcher auf der Insel, mit seiner richtig großen Familie, in einem richtig kleinen aus Palmen gebauten Haus, lebt erzählte mir eifrig das er jeden Tag zirka eine halbe Stunde mit dem Bus in die Schule fahre, ihm gefalle es hier auf der Insel sehr gut allerdings lebe er und seine Familie erst seit 2 Monaten hier (auf genau der Insel, früher lebten sie auf einer andern). Im Kuna Yala Gebiet ist es nämlich so dass es keinen wirklichen Besitz gibt, findet man als Indianer eine freie Insel darf man da auch sein Haus hinstellen und darauf wohnen. „Häuptlinge“ gibt es drei, sie sagen was Gesetz ist und machen Regeln. Zum Beispiel wenn einer „böse“ war müsse er aufs Festland und bei den Bananenplantagen mithelfen oder im wird irgendein Gift gespritzt was die gleiche Wirkung haben solle wie ein Insektenstich.

Zugmittag fuhren wir dann wieder auf unsere Herbergsinsel zurück und es gab Riesenwasserschnecken zu essen. Das ist das Tier welches in den Riesenmuscheln lebt ;-) geschmeckt hat es wie Meeresfrüchte nur ein bisschen zäh.

Danach erzählte uns eine Indiofrau welche im Hotel mithalf noch ziemlich viel über ihre Kultur: Wenn ein nicht dem Kuna Yala Stamm angehörige sich mit einem Indianer traut und derjenige dann auch noch im Kuna Yala Gebiet leben will müsse er 4.000$ zahlen, und außerdem alle Brauchtümer mitmachen, als Beispiel nannte sie für Frauen einen Hasen schälen (nein Blödsinn das Deutsche Wort weiß ich jetzt nicht ;D aber ihr wisst glaub ich was ich mein... ;-) Sollte die oder derjenige das nicht wollen zahle er einfach einen bestimmten Geldbetrag und alles sei gut. Aber es ist halt nicht einfach, meinte sie. Kinder würden heutzutage schon im jungen alter von 8-12 heiraten, und zwar aus dem Grund da sie Angst hätten dass der oder diejenige dem er oder sie sein Herz schenke, später nicht mehr frei sein sollte. Laut der Indianerin sei diese Angst durchaus berechtigt denn viele würden „auswandern“ nach Panama Stadt. Früher wäre das jedenfalls nicht so gewesen... Viele Indianerfamilien hätten auch Angst dass ihre Kinder in die Stadt (Panama-City) ziehenen würden und dadurch alles an ihrer Kultur verlernen würden. Deshalb solle es laut neuem Kuna-Gesetz ab kommenden Unterrichtsjahr in den Schulen im Autonomiegebiet keinen Spanischunterricht mehr geben. Viele Kinder sieht man nicht in der Kuna Yala Tracht sondern man trifft sie westlich gekleidet an. Sie selbst habe im alter von 21 Jahren damit angefangen sich mit der Tracht zu kleiden, welche (von unten angefangen) aus vielen bunten Fußbändern besteht, einem bunten Rock und einem Hemd welches vorne und hinten mit den weltbekannten Molas geschmückt ist, früher trug man nichts sondern man wurde angemalt., auf Grund von neu vermitteltem Denken wurde das geändert (Fragt mal Google Bilder nach Kuna Yala Indianer das liefert euch dann Tausende Bilder) der Kopf wird dann noch mit einem roten Tuch geschmückt und die Nase mit einem goldenen Ring verziert. Bei der Hochzeit werden einer Kuna Yala Frau feierlich die Haare abgeschnitten. Viel erzählte sie uns wisse sie aber auch nicht mehr von der Kultur, Zeiten ändern sich.

Später fuhren wir mit den Booten gleich auf die Nachbarinsel um uns Indianertänze anzusehen. (wer davon die Videos anschauen möchte spricht mich einfach darauf an sonst liefert google sicherlich wieder genügend Treffer Nach der Vorführung durften wir (Mädels) noch in die Tracht schlüpfen um Fotos zu machen.. . . . xD

Nach ein bisschen herum streunen auf der Insel um Souvenirs zu kaufen ging es wieder zurück zum Abendessen. Es gab wieder Hummer, allerdings dieses mal kein geschnitten und in einer Soße mariniert, schmeckte nicht einmal so schlecht (=

Zum nächsten Morgengrauen mussten wir dann leider schon wieder die Rückreise antreten. Mit den Booten fuhren wir wieder zurück Richtung Festland, wo wir während der Fahrt wunderbar, uns begleitende, Delfine beobachten Konten. Leider Fing es genau in den letzten 2 Minuten, während das Boot gerade beim Anlegen war, fürchterlichst an zu regnen und fast alle wurden bitsche nass.... O

(Gut kann ich weglassen) am Festland angekommen warteten auch schon die Autos auf uns um uns zurück nach Panama-City zu bringen. Eingestiegen und los gings! Neben mir saß dieses mal eine sehr gesprächige Kuna Yala Frau die mir nicht nur ihre vollkommene Lebensgeschichte erzählte sondern auch noch die von etlichen anderen Leuten (die vom Pfarrer im Ort, ihres Sohnes, der hat den Betrogen und und und und...) …..

Steffi neben mir schlief, die Thailänder konnten leider kein Spanisch, und Ina die genauso (mindestens genauso) gesprächsfreudig ist, wie meine liebste Sitznachbarin, ließ vorne sitzend den Fahrer nicht zu Luft kommen.

Aber bald (nach einem kleinem Besuch bei dem Haus des Fahrers, damit er uns seinen Sohn zeigen konnte) kamen wir an und die Reise war leider aus.

Allerdings noch nicht ganz, denn im Kino fanden wir einen passenden Film über die Kuna Yala Indianer „BURWA DII EBO“ (http://www.igaryala.org/) natürlich großteils in ihrer Sprache.


So hoffe euch hat mein Blog gefallen (-;

Zwei spannende Links für Spanischsprechende:

http://www.monografias.com/trabajos11/kunas/kunas.shtml

http://hosted.nativeweb.org/dulenega_old/seminario/seminario.html

Sonst.. . . : Gebt im Internet mal Kuna Yala ein ;D


Tut mir leid dass es so lange gedauert hat... Geschrieben war der Blog eh schnell nur wollte ich ihn mir nie noch einmal durchlesen um die Fehler auszubessern xD Jetzt sollten sie verschwunden sein! Solltet ihr dennoch welche finden, ihr wisst, ihr dürft sie euch behalten :p


PS: Freu mich schon auf euch ;-)


14.6.11 01:22


Ein Tag meines Lebens...

Hallo ihr Lieben!!!


Hab gerade beschlossen dass es wieder einmal Zeit ist, dass ihr erfährt wie es mir hier, fast am anderen Ende der Welt, zwischen Nebelwald und Bananenstauden, im schönen Panamá so geht (-;


So damit ihr einmal einen Einblick in mein Leben hier bekommt beschreibe ich euch einfach mal den letzten Freitag:


Zirka um acht Uhr in der Früh krabbelte ich aus meinem Bett – ob mich die schreienden Hähne, die streunend (und vor allem lautstark bellenden) Hunde oder die australischen Wellensitiche, die zwar nicht sprechen aber zwitschern oder einfach nur eine kalte Brise die durch mein Zimmerfenster herein geweht hat, mich aufgeweckt hat weiß ich nicht mehr.


Mein Frühstück an diesem Tag war eine . . . . Banane und zwar eine leckere, grüne Kochbanane - hier eine leckere Zubereitungsmethode sollte irgendjemanden gerade ein fallen, dass er doch selber auch eine grüne Kochbanane bei sich zu Hause liegen hat, die gegessen werden will:

Man schneide die Kochbanane in zirka 3cm große Stücke, und brate sie bei niedriger Flamme 6-7 Minuten in heißem Öl heraus, danach werden die Bananenstücken mit einer Tasse oder einem anderen sich eignenden Utensil zu runden ca. halben Zentimeter dicken Scheiben Zerstampft und erneut in Fett herausgebraten - dieses mal allerdings bei hoher Flamme und nur 3 Minuten – Öl schön abrinnen lassen und fertig sind lecker Patagones, nun kann man einfach Ketchup rauf spritzen oder verwendet die Patagones wie ein Brot und legt Käse (welcher natürlich schmilzt **mhh**) und Schinken drauf.

Wie gesagt, mein Frühstück =)


Dann startete ich, los zu Romero, um mir den Gesundheitswillen wegen, einen schönen grünen Apfel als Schuljause zu kaufen^^


Daheim angekommen wartet auch schon mein Mittagessen auf mich – Spaghetti mit Tomatensoße und Thunfisch dazu Salat – der alltägliche Reis war leider noch nicht fertig. Gegen 11:45 holte mich mein kleiner, alter, gelber Schulbus ab, in dem sich heute zum Glück keine schreienden, kleinen Kinder(Monster?) befanden die im Bus lieben gerne Spiele spielen wie „Wer kann länger im Bus stehen“ Wer streckt seinen Kopf weiter beim Fenster raus“ oder einfach wer schreit am lautesten spielen. Die Klein-Kinder-Schule hatte nämlich an diesem Tag geschlossen.


Beim Schuleingang wurden wir dann von einer „Revision“ überrascht. Das heißt die Schulaufseher tasten dich ab und schauen deine Schultasche durch ob du eh nichts verbotenes in die Schule mitführst. Die Liste von verbotenen Sachen ist schier unendlich: logisch erscheinend: Pistolen, Messer andere Sachen um seinen Mitmenschen schaden zu zu führen... und der viel längere unlogisch erscheinende Teil: Handys, Kameras, andere elektronische Geräte, Schmuck (Armbänder, Haarspangen, Uhren die nicht blau, weiß oder schwarz sind, Haarreifen, Ringe...) Schminksachen, Spiegeln, Cremes, Parfums, Schale....

Mir haben sie nichts abgenommen :-p (allerdings der anderen Austauschschülerin Roslyn gleich ihr Handy als sie dabei war sich es in den BH zu stecken, und dann später ihren Haarreifen.

Sachen mit Wert (das heißt Blackberrys und Schmuck aus Gold oder Silber) kann man sich am Ende des Schuljahres wieder im Tausch gegen 5$ zurückholen, andere „wertlose“ Sachen werden vernichtet. Wobei natürlich ohne Zweifel, von allen Seiten, nicht zur Debatte steht das einige Sachen in die eigenen Taschen bestimmter Schulaufseher und Lehrer wandern.

Bei diesem Punkt angekommen möchtet ich gleich mal das Aussehen von einer der drei Schulinspektoren beschreiben:

Eine sicherlich hart, in zirka 40 Jahren erkämpfte Körpermasse, die man in der Größenordnung von 150kg einordnen kann. Dazu eine wunderschöne enge, haut-anliegende Leggins, ein knallgelbes, selbst für Teenager hässliches Baumwollshirt – selbstverständlich auch Figur betont. Einen Kilo mehr oder weniger an verschiedenen Körperteilen verteilter bunter Jahrmarktssschmuck, aufgeklebte und natürlich zum Top in Farbe und Geschmack passende Fingernägel, tonnenweiße Gesichtsrenovierung und ich übertreibe nicht wenn ich sag gelb angemalt bis zu den Augenbrauen(!) und dann oben noch zur Krönung rötlich gefärbte Haare.

Ich beneide noch immer alle meine Schulkollegen die es schaffen diese Frau einfach nicht auszulachen, wenn sie aufgefordert werden irgendwas zu ändern/herzugeben was ihr nicht passt.


In der Schule lauf ich dann in unsere AFS-Schulfrau (AFS ist meine Austauschorganisation) die gerade wieder dabei ist mit ihrem Blackberry ein (eins von schon Milliarden geschossenen) Foto für Facebook zu schießen.

„Eva, Eva komm her! Kannst du ein Foto von Bocas suchen und auf meine Pinnwand stellen und dazuschreiben das ihr mit mir dort hinfährt!“

Kann ich, hab ich aber nicht gemacht, sie war schneller.


Angekommen in Klassenzimmer hüpft gerade eine Schulkollegin böse herum, weil sie ihr beim Eingang alles abgenommen haben (Kamera, Schminkzeug, Parfum, Handy Cremen...)

Los ging es dann der Unterricht mit Englisch – einem Test. Der erste Teil war ziemlich einfach, Fragen zu einem Text beantworten, der zweite Teil hingegen unmöglich: Politikvokabeln richtig notieren, diktiert von der Englischlehrerinpraktikantin....

Nächstes Fach war dann Mathematik, einen Test geschrieben und wir durften gehen... Also begaben wir uns in die Schulbibliothek. Dort gab mir die komische Frau, die eigentlich immer nur in der Bibliothek sitzt, wieder einen Zettel mit einem Zitat von der Bibel und ihrem Namen drauf (Ruby) und starrte mich die ganze letzte Zeit an. Zur Pause kaufte ich einer anderen in der Bibliothek sitzenden Frau einen Sack Ananas ab, den ich allerdings draußen essen musste weil es die Professorin die für die Bibliothek verantwortlich ist (Diese Professorin unterrichtet nicht und sitzt den ganzen Tag strickend in der Bibliothek – Das ist ihr Job – nicht schön?) nicht gerne sieht wenn man drinnen isst.


Dann ging es auf in die 10 Minütige, einzige Pause, in der ich meiner Freundin dabei half mitgebrachtes Essen an den Mann zu bringen.


Dann hatten wir noch eine Stunde „Büro Praktik“ wo wir Werte wie Vertrauen, Pünktlichkeit & Respekt aufgeschrieben haben und ein Stunde „Französisch“ wo wir (ausgenommen über die Hose von der Professorin geredet haben) nichts gemacht haben. (eigentlich wären es ja auch jeweils 2 Stunden „Französisch“ und „Büro Praktik“ gewesen aber naja Panama – Schule aus :p)


Der Himmel war grau in grau, der Regen konnte sich nicht entscheiden ob er regnen sollte oder nicht, also wechselte es von der einen auf die andere Sekunde, zwischen nieseln und starken, kalten Brisen oder Beidem, ab.

Unter einem kleinen Schirm gepfercht begab ich mich mit Johanna auf zu ihrem Haus, wir waren mit einem Gespräch über dass es doch irrsinnig ist, dass die Schule überall Kameras installiert hat um zu sehen das eh keiner sein Handy mit sich führt, statt das Geld doch sinnvoller zu nützen (z.b. ein Schloss in die Toiletten einzubauen^^)

Also wir uns dem Haus von Johanna näherten saß ihre Schwester im Dreck spielend am Boden. „Sie soll nicht im Dreck spielen“ äußerte sich Johanna - „Warum?“ - „Sie hat Allergie gegen Dreck“ - „Also ich finde das Bild kleines Kind auf der Straße im Dreck spielend und als Hintergrund noch dazu eine Hütte mit Blechdach schlimmer.“


Zu Hause angekommen gab es dann zum Abendessen Reis mit Fleisch und Salat.

Später verbrachte ich den Abend mit meiner Schwester die mir haufenweise Fotos zeigte. Und zwar von der letzten Aufzeichnung, von der Fernsehshow, bei welcher sie mitmacht.


So das war ein Tag meines Lebens hier in Panama, ein Tag aus meinem Alttag, natürlich sind nicht alle Tage gleich



DANKE fürs lesen meines Blogs – hoffe er hat euch gefallen ;-)

Ganz Liebe Grüße von hier!


PS: Ja mir geht es noch gut ;-)

5.4.11 03:09


das 4. mal das ihr was von mir hört ;)

Hallo ihr Lieben!

Es wird Zeit das ihr wieder mal etwas von mir hört ;-)

Ich schreib einfach kürzlich (oder auch schon länger her) erlebtes auf :


Weihnachten


Weihnachten fängt offiziell nach dem 6 Dezember (hier Muttertag) an und Endet am Heiligen 3 Königstag. Das man Weihnachtsschmuck zum kaufen in den Geschäften und Santa im Fernsehen bereits im September erblickt ist völlig normal. Als ich meine Gastmutter hier gefragt hab warum das so ist hat sie gemeint weil hier so viele Amis und Ticos (Leute aus Costa Rica, die denen aus den Staaten sehr ähneln) hier leben. . . .

Das Weihnachtsfest selbst war eigentlich ziemlich silvesterig.. Wir gingen am Abend in die Kirche, haben danach Verwandte besucht und bekamen später Besuch von Verwandten um kurz vor 12 sind wir dann raus vors Haus um uns das Feuerwerk an zu sehen ;-) Um Mitternacht hüpfte man dann gratulierend „Feliz Navidad“ schreiend herum. Jetzt war Weihnachten. (=


Spanisch


Spanisch kann ich eigentlich schon, d.h. ich versteh alles und kann auch alles sagen

Und ja ich denk auch auf Spanisch, ob ich träum weiß ich nicht da ich mich an Träume nicht erinnern kann....

Das Problem ist nur das ich mittlerweile mein Englisch vergessen und vor allem Französisch und Latein – was war das nochmal?!

Sommerferienstrebern Juhuu^^


Ferien


Hahaha ich hab jetzt noch Ferien bis März

Was ich mache?

Herumreisen, Freunde treffen und die Zeit genießen


Die USA ist überall ;-)


Fast kein Panamaer kann Englisch, trotzdem völlig normal das man bei Romero (Panamanesischer Merkur^^) plötzlich um sich herum nur mehr Englisch hört.

Das ist deswegen so da hier einfach viele wohnen, denn hier ist es nicht so heiß, das Leben ist billig, man hat alles in der Nähe was das Herz begehrt – ein schöner Platz für den Lebensabend ;-)


Fotos


Gibt es ganz viele Neue:

 
http://www.facebook.com/album.php?aid=29031&id=1807820577&l=77998835ef
http://www.facebook.com/album.php?aid=29193&id=1807820577&l=f583fb8fae


Postkarten


Sie sind auf den Weg – Ich hoffe echt das sie alle ihre lieben Empfänger erreichen!


Am höchsten Punkt Panamas!


Volcan Baru. Das ist er, der höchste Punkt Panama. Vorher selten gesehen da er meist von Regen und Nebel umhüllt ist. Und den hieß es zu erklimmen.

Um 6 Uhr in der Früh brachte uns ein angemietet, kleiner gelber Schulbus zum Einstieg des Weges im Nachbarort Bambito. Bei Regen, Nebel und eisig kaltem Wind ging es los. Zuerst ziemlich gemütlich durch Regenwald, doch dann wurde es plötzlich steiler, nun kamen auch die Hände zu Gebrauch und man hoffte das die Wurzel an die man sich klammerte das Gewicht seines eigen Körpers halten würde...

Gracias a dios hörte der Regen bald auf und die Sonne kam zum Vorschein, was das weiterwandern erheblich einfacher machte.

Nach einer Pause auf einem schönen Aussichtspunkt ging es raus aus dem Regenwald und fast kerzengerade über teilweise Felsen und rutschige Vulkanerde rauf. Dieser Teil war eine echte Tortur – einerseits war es echt anstrengend und denken das man bei einem falschen Schritt sich womöglich hunderte Meter weiter unten auffinden könnte durfte man sowieso nicht – anderseits hatten wir noch eine extrem gut ausgerüstete Isländerin mit uns im Team, die von Föhn bis Zelt alles in ihren Rucksack gepackt hatte, allerdings war die Ausrüstung viel zu schwer für das arme Kind, und liebe Person mussten sich opfern um ihr beim Tragen zu helfen und da ihre Super-tu-per uralten Turnschuhe diese Wanderung nicht mehr mitmachen wollten und einfach die Sohlen verloren haben mussten sie andere liebe Leute auch noch raufschieben -2 Schritte, Pause, 2 Schritte Pause...*


Als uns die Uhr anzeigte das wir 5 Uhr am Nachmittag hatten, der Nebel von neuem kam und der Gipfel noch immer nicht zum Greifen nahe war, mussten wir Handeln – also teilten wir uns in 2 Gruppen – die eine Gruppe (in der ich mich befand) die zu Dämmerungsschluss nach fast 13 Stunden aufstieg um 7 Uhr abends am Gipfel ankam, und die andere die sich zum Schluss bei totaler Finsternis den steinigen Weg hochkämpfen musste und dann schließlich nach einer 14 Stunden Wanderung am Ziel befand.

Schließlich kamen alle an und wir verbrachten die Nacht in einer angemieteten Hütte, welche nur mit Licht und 2 Matratzen ausgerastet war, sitzend und bei eisiger Kälte (fast null Grad draußen) in unseren Schlafsäcken.

Am Nächsten Morgen ging der Wecker kurz vor Sonnenaufgang auf und wir krappelten raus ins Freie – und das hat sich echt ausgezahlt! Wir bekamen das seltene Glück beide Meere zu erblicken – Pazifik und Karibik durch ein einfaches Wenden des Kopfes. Unglaublich.

Aber noch waren wir noch nicht am höchsten Punkt, eine kurze Kletterpartie auf nacktem Fels stand uns noch bevor – diese geschafft standen wir einem mächtigem, weißen Holzkreuz gegenüber.

Wir hatten es geschafft! Wir sind Helden, Leute der höchste Punkt von Panama!!!!


Zum Absteigen wählten wir die unbefestigte Straße welche auf der anderen Seite des Vulkanes nach Boquete runter führte. Langes (mehr als 6 Stunden) und gemütliches Runtergehen beendete unseren Ausflug.


Alles in Allem war das echt ein geiles Erlebnis – zwar haben die laut Reiseführer versprochenen Raubkatzen und Äffchen gefehlt aber das Gefühlt am Gipfel zu stehen war einfach einmalig!


*Nein ich übertreibe nicht!


Danke


Danke dass ihr meinen Blog wieder gelesen habt, hoffe er hat euch gefallen (= Ich werd mich bemühen das ihr auf den nächsten nicht so lange warten müsst ;-)

Ganz liebe Grüße aus Panama <3


PS: Nein, ich vergess euch nicht!

PPS: Freu mich schon auf die versprochenen Parties ;D


23.1.11 21:47


3. Eintrag

Hallo Ihr Lieben


Erst mal Danke für die lieben Geburtstagswünsche, ich hab mich echt gefreut ;-)

Wie ich meinen Geburtstag verbracht habe?

Also umgeben von Regenwald, haufenweise Bananenbäumen, Gemüseplantagen, herumlaufenden Indios und einem Vulkan.

Es war zwar keine große Feier aber dafür eine (eigentlich 2 eine mit Freunden und eine mit Familie) kleine schöne Feier. Mein Geburtstag auf diese Weise war echt ein einzigartiger schöner ;-) Danke an alle ! =)


Das Wetter im Moment sollte eigentlich besser werden, aber irgendwie ist heuer ein besonders langer Winter... Und es will einfach nicht aufhören zu regnen, aber ich bleibe zuversichtlich: bald kommt Dezember, da müsste der Sommer sicher da sein !


Jetzt hier im November fanden ziemlich viele Umzüge von den Schulbands statt. Der November ist nämlich der Feiermonat hier (3 & 28 November Unabhängigkeitstag).


Eine typische Schulband: Besteht aus ca. 50 (oft aber auch viel, viel mehr) Schülern, am Anfang gehen tanzende Mädchen, dann trifft man auf trommelnde Jungs zwischen dehnen man auch Trompetenspieler finden kann. Dann kommen oft wieder Mädels mit Xylophonen oder/und marschierende (militärähnlich) Jungs. Die Reihenfolgen wechseln natürlich von Schulband zu Schulband ab und auch die Größe variiert.

Nur eines ist sicher die Melodien und Tänze sind perfekt abgestimmt und auch die speziellen Schulband-Uniformen bilden eine Einheit.


Leider war bei den Umzügen hier in meinem Ort strömender Regen... Allerdings bei den Umzügen im Nachbarsort (welcher eigentlich der kälteste von ganz Panama ist) herrschte strahlender Sonnenschein, dabei holte nicht nur ich mir einen wunderschönen Sonnenbrand, sondern auch meine panamaische Freundin, sogar einen noch stärkeren wie ich :-p

Gott sei Dank sind die Sonnenbrand Sachen bei mir nicht so schlimm und ich war am nächsten Tag wieder schön braun (:


Die Schule hier ist jetzt bald zu Ende Nächst Woche sind noch Exame und dann vielleicht noch 2 Schultage (das weiß keiner so genau..) und dann geht’s auf in die Sommerferien – bis März

Im Dezember kommt meine Gastschwester, welche in Honduras studiert zu Besuch =)


Weil ich oft gefragt werde, mein Spanisch ist eigentlich schon ganz gut – d.H. Ich versteh alles und kann schon fast überall mitreden. In der Schule komm ich im Spanischunterricht auch ganz gut mit, was aber auch daran liegt dass, das was sie lernen Grundgrammatik ist. (Wo ist das Verb in dem Satz?)


Naja ich weiß echt nicht was ich noch schreiben soll... Wenn ihr persönliche Fragen habt – fragt mich : eva.huetter@hotmail.de


Danke dass ihr meinen Blog gelesen habt


PS: Aja mir geht es noch immer ganz gut Und Nein ich bin noch nicht dick^^ :p

19.11.10 15:31


Der 2. Blogeintrag ;))

Also nun ist es Zeit euch wiedermal allen mitzuteilen wie es mir geht!

Also 1. Noch immer total gut!!!


Hab meinen Blog wieder einmal in ein paar Themen gegliedert! Viel Spaß )


Was mir in den letzten Tagen und Wochen besonderes passiert ist!

Ich sitzt so bei meiner Schwester in ihrem Zimmer – schau raus ins Wohnzimmer, auf den Fernseher und denk mir komisch... irgendwie ist das Österreich... War es auch! Meine Mutter hat sich nämlich „Sound Of Music“ auf DVD angeschaut xD Ich hab dann mit geschaut – da ich den Film eh noch nie gesehen hab ) (Wusstet ihr dass das der meist gesehene Film ist?) Meine Gastmutter fands halt ganz lustig dass ich hier einen Film aus Österreich sehe =)


Ich geh mit meiner Schwester aus dem Haus raus, der Nachbar verbrennt gerade seinen gesamten Müll (natürlich + Plastik), meine Schwester: „Hier hat jemand Zigaretten geraucht... Das stinkt!“ xD (Ja die schlimmen Raucher...


Ich bin jetzt in so einer Volkstanz Gruppe ) Ist eigentlich recht witzig – nur den anderen Jugendlichen darf man das nicht sagen die finden es nämlich ziemlich uncool =)


Ich frag meine Gastmutter wie viele Spinnen ich für meinen Saft pflücken soll


„Heißen in Österreich viele Menschen mit Nachnamen Hitler?“ - Ehm Nein eigentlich nicht (+weitere Aufklärung)


Wir kommen mit unsere Tanzgruppe (60 Personen aufgeteilt in 2 Bussen) in Guarare am Samstag an um den Umzug zu sehen.. Nur irgendwie hat der Daniel, unser Tanzlehrer und Reiseführer vergessen sich um einen Schlafplatz um zu sehen.. Also standen wir um 10 am Abend obdachlos auf einer Art risen Zeltfest.. Alle Schlafmöglichkeiten natürlich voll...

Durch langes Herumfragen bei Austauschschülern die hier wohnten und dann durch deren Hilfe bekamen wir ein Schlafplätzchen (bestehend aus einem Raum mit 6 Stühlen und 3 Tischen) bei der Feuerwehr xD


Woher kommst du denn?? - Österreich – Ah Australien – Nein A U S T R I A – Ah wo ist das denn? - in Europa – und man spricht Englisch, oder? - Nein Deutsch – Ah jetzt weiß ichs! Es gehört zu Deutschland, oder? - Nein es ist ein eigenes Land – Aber du musst dir ja ziemlich fremd vorkommen hier alles anders Sprache, Essen (und macht eine „Mit-Stäbechen-essen-Geste“


Aber keine Angst es gibt auch gebildete:

Österreich, wie schön das Schloss von Sissy!


hola, como estas – bien gracias y tu - bien, de que pais tu eres – soy de austria – que idioma se habla en tu pais – se habla aleman – quando anos tienes – tengo 15 anos – y tu vas en colegio – si – (andere person zu meinen gesprächspatner) - Nein du musst Englisch reden sonst versteht sie dich nicht xD

(tut mir leid wegen den Sonderbuchstaben, hab sie hier nicht auf der Tastatur)


Ameisenhaufen in meinem Zimmer: „Hilfe da ist ein Ameisenhaufen“ Bruder kommt und putzt ihn weg . Ne Stunde später ist er wieder hier. „Hilfe er ist wieder da“ Mutter kommt: „ Keine Angst das sind nur Ameisen die tun dir nichts... Der verschwindet schon wieder“ Am nächsten Tag war er dann tatsächlich weg )


Die Kolibris fliegen einfach immer weg wenn ich sie Fotografieren will

Werde oft gefragt was denn aus Österreich kommt, hab jetzt ne kleine Liste... Wenn ihr mehr wisst helft mir sie zu vervollständigen! Liste: Arnold Schwarzenegger, Red Bull, KTM, Mozart, An der schönen, blauen Donau (Wiener Walzer), Wien


Bus

Also in die Schule fahr ich 45min Das ist nicht deshalb so weil die Schule soweit weg ist sondern weil mich der kleine, gelbe Schulbus immer verdammt früh (und zwar als Erste) abholt. Dann fahrn wir immer noch ein paar Runden durch Volcan um verschiedene Kinder abzuholen und diese zu verschiedene Schulen zu bringen... ...bis wir dann endlich meine Schule erreichen


Schule

Ja wie schon gesagt... Die ist total anders wie in Österreich...

Viele Stunden fallen einfach aus weil der Lehrer nicht da ist, da ist aber nicht mag, da sein könnte aber lieber feiern geht.. Da die Unterrichtsstunden nur 38min lange sind vergeht auch die Zeit recht schnell. Es werden sehr viele Tests geschrieben (obwohl der Bildungslevel niedrig ist).

Und noch ganz viele andere Sachen sind anders...


Spansich

Ja es wird wirklich Tag für Tag besser, ich merk es richtig ich versteh immer mehr und kann besser Sprechen xDD

Wurde schon oft gefragt ob ich schon auf Spanisch denke, und ja manchmal kommt es wirklich schon vor


Fragen + Antworten

Geht es dir eh gut?

Ja sicher geht es mir gut!

Hast du Heimweh?

Nein eigentlich nicht Ich will auf keinen Fall jetzt schon Heim und hab mir auch beim letzten AFS-Camp gedacht die Armen die nur bis Jänner bleiben xD. Aber natürlich freue ich mich schon wieder aufs Heimkommen (heißes Wasser, dunkles Brot, Scrubs..), aber bis dahin vergeht noch viel Zeit (oder auch doch nicht – je nachdem wie man es sieht

Vermisst du uns?

Ja natürlich! Ist doch eh klar dass man so verdammt liebe Leute wie euch vermisst!

Sind eh alle lieb zu dir?

Ja sicher ! Meine Gastfamilie ist ganz super und auch die Freunde in der Schule hab ich voll gern =)

Du kommst aber eh wieder?

Sicher komm ich wieder

Ich will Fotos!!!!!!!!!

Ja ich hab mir so ein Karten-Dingsel gekauft – jetzt gibt’s Fotos :

 

http://www.facebook.com/album.php?aid=29031&id=1807820577&l=77998835ef
http://www.facebook.com/album.php?aid=29193&id=1807820577&l=f583fb8fae


So ich hab euch alle ganz toll lieb <3

Hoffe euch gefällt mein Blog!

PS: Rechtschreibfehler dürft ihr wieder behalten, wenn ihr sie findet )

29.9.10 03:50


1.Eintrag (13.8.2010)

Hallo ihr Lieben!

Ihr befindet euch nun auf meinem Blog

Er sieht nicht sehr schön aus da ich nicht so viel Zeit habe...

Aja seit mir nicht böse wenn ich euch nicht sofort zurückschreibe auf Mails und Nachrichten!

Schreibt mir in mein Gästebuch!

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie sich behalten ;-)



Also vor 2 Wochen bin ich in Panama angekommen, die Hitze hier ist einfach unglaublich, dafür ist es in den Häusern und Busen meist eiskalt wegen den Klimaanlagen – lange Sachen zum anziehen sind vom Vorteil. Bei der Busfahrt vom Flughafen zum Hotel in Panama-City fiel uns sofort auf das Panama ein ziemlich armer Staat ist – fast keine richtigen Straßen überall herunterhängende Stromkabeln...

Das AFS-Camp war ziemlich lang und fad, da sehr viel organisatorisch erledigt werden musste... Nach 2 mal schlafen ging es dann aber mit einem Bus (um 7(Panama Zeit, Österreichzeit = 8)) ab zu meiner Gastfamilie!

Meine Gastfamilie

Meine Familie ist sehr, sehr lieb zu mir )

Ich hab 2 Gastgeschwister (Bruder & Schwester, 26 & 18 Jahre) die daheim leben und eine Schwester (24) die in Honduras studiert. Und seit gestern einen mini „chi uh wau wau“ (wie schreibt man das?) Welpen als „Gasthund“ - Ich sag's euch der ist lieb!

Meine Mutter ist Hausfrau und mein Vater arbeitet auf einer Tomaten-Kohldingsl-Plantage gleich neben meiner Haustüre (Die riesen Tomaten machen mir Angst, da sie haufenweise Gift draufhaun).

Meine Schwester studiert in David und mein Bruder trifft sich eigentlich immer nur mit Freunden und arbeitet nichts (wohnt noch daheim und hat keine Freundin)

Ansonsten gehört meine Familie hier zu der Mittelschicht (kein Auto, kleines Häuschen + Garten, alles sehr einfach eingerichtet)

Mein Ort: Volcán

Volcán ist eine kleine Stadt in den Bergen Chiriquis (Provinz), ziemlich nahe an der Grenze zu Costa Rica. Es liegt in den Bergen (auf 12.000m) deshalb ist es auch ziemlich kühl hier (nur 18-22°C) eigentlich recht angenehm -wenn die Sonne scheint ist es warm und man läuft kurzärmlig herum und wenn es regnet(was es ziemlich oft tut da ja gerade Regenzeit ist) zieht man sich ne Weste an das einzige was jeden Tag eine Überwindung ist, ist eine Dusche zu nehmen, da es nur kaltes Wasser (sie nennen es warmes Wasser da es ca eine Minute lauwarm runterrinnt) gibt.

Wie groß Volcán genau ist kann ich euch nicht sagen da jeder mir etwas anderes erzählt, nach Aussagen sind es zwischen 2.000 und 15.000 Leute ?! (ich glaub 7.000-8.000 dürfte stimmen) Es ist hier so dass jeder fast jeden kennt und wenn man spazieren geht trifft man immer massenweise Leute.

In Volcán wachsen ziemlich viele Sachen da die Erde hier (im Gegensatz zum Rest von Panama(gerodeter Regenwald) ziemlich fruchtbar ist wegen dem Vulkanausbruch...

Durch Volcan geht eine gut asphaltierte Straße und die übrigen Wege bestehen aus Erde, großen Steinen und sind teilweise mangelhaft asphaltiert.

In der Stadt gibt es ziemlich viele Supermärkte die alle von Chinesen geführt werden. Man kann eigentlich alles kaufen was es in Österreich auch zu kaufen gibt, meist gibt es sogar die gleichen Marken. Essen ist hier viel billiger wie in Österreich man kann um 2.50$ (die Währung hier ist US-Dollar) ein Mittagessen + Getränk zu sich nehmen. Ein Brötchen mit Käse und Schinken bekommt man um 35-50c. Hygieneartikeln und Elektronik Sachen sind hingegen gleich teuer bis teurer. Kleidung bekommt man zum gleichen Preis wie bei uns.

In meiner Stadt streunen ziemlich viele Hunde herum (die es lieben laut zu bellen wenn ich schlafen will, gut dass es meist regnet – dann höre ich sie dank dem Blechdach nicht . Viele Leute haben einfach ein Pferd oder eine Kuh im Garten(!) stehen, auch Hühner besitzen viele.

In Volcán gibt es ziemlich viele Indios (erkennbar an der Kleidung).

Rund um Volcán befindet sich Nebelwald, in dem man ziemlich spannende Tiere finden kann(Wildkatzen, Affen...).

Essen

Das Essen ist sehr unterschiedlich im Gegensatz zu Österreich...

Hauptsächlich ist man Reis und zwar zu jeder Mahlzeit! Es wird meist in der Früh, zu Mittag & am Abend warm gegessen. Tortillas und Kochbananen gibt es auch sehr häufig

Rund um mein Haus befinden sich auch sämtlich Fruchtbäume (Bananen, Kochbananen, Orangen, Zitronen, Guyana, Papaya und noch ein paar andere

Dass es hier keine Schokolade gibt stimmt auch nicht, Lind findet man im Supermarkt :p

Wie schon gesagt Essen ist hier billig, will man aber Pizza oder irgendetwas Europäisches essen zahlt man den Normalpreis.

Schule

Die Schule in meinem Ort ist im Vergleich zu Österreich einmal ein kleiner(?) Schock... Baufällige Gebäude, wackelnde Sesseln, angeschmierte Wände, abgerissene Wasserhähne, ziemlich viel Müll, herumsträunende Hunde & mit Sicherheit die dreckigsten Toiletten die ich je gesehen hab...

Viele Stunden fallen aus man sitzt ziemlich viel herum.

Das Schulniveau ist auf alle Fälle schlechter wie in Österreich, was ich bis jetzt mitbekommen habe („mitbekommen habe“ da ja alles auf Spanisch ist) lernen sie in Biologie gerade wie viele Lungengenbläschen unsre Lunge hat & das Rauchen ungesund ist(hier raucht fast keiner hab in den 2 Wochen nicht mal 5 Rauchende gesehen..), in Mathe Funktionen addieren, in Physik irgendwas mit Strom, in Turnen geben sie nur Bälle her und wer mag kann Volleyball im Kreis spielen & Englisch kann auch keiner (trotz Zusatzstunden) richtig sprechen...

Und ich gehe in die 12 Klasse in nichtmal einem halben Jahr findet die Graduation statt, dass ist soviel wie in Österreich die Matura(!).

Was man auch sagen muss ist, dass alle hier sehr, sehr nett sind. Sie kommen gleich auf dich zu und helfen dir („hier müssen wir hingehen, ich stell dich gleich dem Lehrer vor, sprich mir nach in Spanisch...)

Und obwohl das Schulniveau niedrig ist sind alle mit Eifer dabei z.B. kamen wir für ein kurzes (15min – 10 Personen) Theaterstück(in einem Nebenfach!) extra 2 1/2 Stunden früher in die Schule um zu Proben, dazu haben sie noch passende Musik gemacht und eine Präsentation gezeigt, jeder hat sich echt voll bemüht! In Österreich wäre das nicht so möglich...

Aja jeden Tag holt mich um 12h mittags ein kleiner gelber Schulbus ab und bringt mich am Abend um 6 wieder Heim, Schule am Nachmittag ist echt so entspannend! Ich sag`s euch immer ausschlafen – ein Traum!

Die Leute

Die Leute hier sind alle total nett und freundlich, dass viel mir schon am Flughafen auf: „Can I help you?“ Und schon wurde mir der Koffer gezogen

Oder beim mit dem Bus wohin fahren: „Wie viel kostet es“- „Hab schon für dich bezahlt!“

Man Grüßt sich immer mit „Hola, como estas?“ - „Hola, bien gracias y tu?“ und Kuss auf die rechte Wange. Die Menschen sind alles sehr offen und an anderen Kulturen interessiert. Geplaudert wird auch sehr gerne mittlerweile weiß schon jeder wie ich heiße, woher ich komme und dass ich Austauschschülerin bin – und das nicht nur in der Schule! Hab auch schon ein paar andere Leute getroffen und die haben mir sofort ihre ganze(!) Lebensgeschichte erzählt..

Panamaer (es heißt Panamaer & Panamaerin) sind sehr unpünktlich wenn sie eine Zeit ausmachen ist es meist später...

AFS – Meine Austauschorganisation

Hie in Volcán macht eine ältere, reichere Frau AFS sie ist ziemlich stolz dass sie das macht und schaut dass es uns gut geht, und hält Kontakt(was ziemlich selten ist in Südamerika...)

Spanisch

Es hört sich zwar blöd an aber mein Spanisch wird von Tag zu Tag besser, mittlerweile kann ich schon Gespräche über Österreich & Vorlieben führen, Fragen stellen und beantworten, sagen was ich machen werde und gemacht habe, Dinge in der Wohnung benennen & ich versteh bei Gesprächen meist um was es geht.

Post

An alle die mir etwas schicken wollten: Vergesst es!

Denn:

a)Die Post hier ist sehr unsicher, wenn ihr es nicht einschreiben lässt kommt es wahrscheinlich nicht an.

b)Ich müsste es mir selber abholen da es keine Postboten gibt.

c)Es dauert mindestens 3 Wochen (eingeschrieben).

d)Ist es etwas größerer oder schaut komisch aus kann ich eine Stunde nach David fahren und es dort öffnen da sie sehen wollen das es eh nichts Illegales ist.

Fotos

Macht euch keine zu großen Hoffnungen hier viel(je etwas) zu finden, da ich das Computer-Kamera Kabel vergessen hab und die xD-Card nicht in meinem Laptop passt. Wartet lieber auf ein schönes Fotobuch wenn ich wieder zu Hause bin!


Häufige Fragen

„Geht es dir eh gut?“

Ja mir geht’s sehr gut! Bin gesund und alles ist einfach toll!

„Sínd eh alle lieb zu dir?“

Ja das sind sind sie, und wie sogar!

„Gefällt es dir?“

Ja! Panama ist einfach ein tolles Land! Alle sind nett und lieb einfach so wie ich es mir vorgestellt hab!

„Hast du Heimweh?“

Nein, ich vermisse euch zwar und freue mich drauf euch von Panama zu erzählen aber Heim möchte ich jetzt noch auf keinen Fall!

„Isst man in Panama nur Bananen?“
Es gibt Bananen sehr Häufig – Bananenbäume stehen überall herum – und in verschiedenen Formen – Bananen, Kochbananen, Kochbananen zerquetscht, heraus-gebraten und als „Brot“ verwendet, Bananenchips, Bananenkuchen... Aber ich würde noch immer sagen dass Bananen nebensächlich sind...

„Wie kann ich mit dir Kontakt haben?“

Schau unter Kontakte

„Wann kommst du wieder?“

Voraussichtlich am 21.Juni 2011


13.8.10 17:21





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